Der große deutsche Fantasyroman

 

Centratur

Übersetzungen aus dem Blauen Buch

 

Centratur ist ein Kontinent der Welt. Er wird regiert von Königen und ihren Vasallen. Die eigentliche Herrschaft aber üben Zauberer aus, von denen die einen gute, spirituelle und die anderen eigennützige, machtgierige Ziele ver­folgen. Besonders ein skrupelloser Zauberer hat Centratur im Lauf der Ge­schichte bedroht: Ormor, der Zauberkönig.

Um die absolute Macht zu erringen und die Erde zu unterjochen, war ihm je­des Mittel recht. Deshalb hat er die Welt in schreckliche Kriege gestürzt.

Der letzte Krieg, der den Beinamen der „Große Krieg“ bekam, begann vor sechzig Jahren. Wieder einmal schien der Usurpator, der rücksichtslos seine Ziele verfolgte, zu siegen. Wieder einmal wurde die Welt in entsetzliches Leid und Elend gestürzt. Aber wieder konnten die vereinten, freiheitsliebenden Völker von Centratur Ormor schließlich doch nieder ringen und mitsamt sei­nem Heer in einen Berg bannen.

Nach Ormors Niederlage übernahm Meliodas, der Nachfahre der alten Hoch­könige, die Herrschaft über Centratur. Er wurde ein gerechter König, der den Frieden sicherte und seine Völker schützte.

Der Zauberer Aramar hatte seit Generationen die Geschicke der Menschen aus dem Verborgenen gelenkt. Er war der eigentliche Widerpart Ormors im Großen Krieg gewesen. Dieser Zauberer, der die Menschen und besonders die Erits liebt, war der Meinung, die Bewohner von Centratur sollten nun für sich selbst verantwortlich sein und ihr Geschick allein bestimmen. Die Zeit der Zauberer sei vorbei. Deshalb zog er sich auf eine Insel zurück. Dies war sein großer Irrtum.

Auf einmal wird der Kontinent Centratur wieder mit Krieg überzogen. Flüchtlingsströme sind unterwegs. Ormor greift wieder nach der Macht. Der große Hochkönig ist tot, und so ist die Welt dem Dunklen Herrscher und seinen Verbündeten ausgeliefert. Aber eine Allianz aus Zwergen, Erits und Menschen leistet dem drohenden Unheil erbitterten Widerstand. Zusammen mit Aramar und der Hohepriesterin Qumara aus Rutan stellen sie sich der Übermacht entgegen.

Sie alle erleben Abenteuer voller Gefahren, Leid und Mühsal. Sie müssen Schreckliches mit ansehen und sich gegen furchtbare Grausamkeiten zur Wehr setzen. Aber sie erfahren auch Freundschaft und Liebe und erleben Zeiten, in denen es sich zu leben lohnt. Nur leider sind diese Atempausen sehr kurz. Deshalb ist es so wichtig, das Centratur endlich aus der Macht des Bösen befreit wird. Doch, als der Sieg schon nahe ist, tritt plötzlich der wirkliche Feind auf. Er ist so mächtig, dass ihm nichts in Centratur widerstehen kann.

Der Roman spielt in einer Zeit lange vor Menschengedenken. Realismus und Fantasie verschmelzen in einer faszinierenden Welt voller Abenteuer und Gefahren. Im Wechsel von atmosphärischer Dichte und erzählerischem Tempo durchziehen verschiedene Handlungs­stränge den Roman. Dieses Buch hält seine Leserinnen und Leser in atemloser Spannung: eine Verführung zum Eintauchen in eine längst untergegangene Welt. Ein Buch, das man mehrmals liest und immer wieder etwas Neues entdeckt.

Centratur wurde bei seinem ersten Erscheinen als der beste deutsche Fantasyroman bezeichnet und sein Autor als „deutscher Tolkien“ gefeiert.

 

 

                   

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