Dies und das

 

 

 

Nachwort zu „Eine tödliche Familie“

 

 

 

Zitate – es ist eben nicht alles Verschwörungstheorie…

 

Wir stehen am Rande einer weltweiten Umbildung, alles was wir brauchen, ist die richtige allumfassende Krise und die Nationen werden die neue Weltordnung akzeptieren. (David Rockefeller: 1994 vor dem Wirtschafts-Ausschuss der Vereinten Nationen  -UN Business Council)

 

Manche glauben gar, wir seien Teil einer geheimen Kabale, die entgegen den besten Interessen der USA arbeitet, charakterisieren mich und meine Familie als “Internationalisten” und Verschwörer, die gemeinsam mit anderen weltweit eine integriertere globale politische und wirtschaftliche Struktur schaffen - eine neue Welt, wenn Sie so wollen. Wenn das die Anklage ist, dann bin ich schuldig, und ich bin stolz darauf." (David Rockefeller: Autobiographie, "Memoiren", 2006)

 

Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, und es ist mir egal, wer die Gesetze schreibt. (Mayer Amschelm Rothschild)

  

Die wenigen, die das System verstehen, sind entweder so sehr interessiert an ihrem eigenen Profit oder so abhängig von seiner Kunst, dass es von dieser Klasse keine Opposition geben wird, während die große Masse der Menschen, Intellektuellen unfähig den enormen Vorteil für das Kapital zu schöpfen, dass das System Ihnen vielleicht sogar feindlich gegenübersteht. (Die Rothschild Brüder 1836)

 

 

Ich muss gestehen, die Arbeit an diesem Buch war schwieriger, als ich es mir vorgestellt hatte.

 

Ursprünglich wollte ich nur einen sogenannten Verschwörungsroman schreiben, also ein Buch in dem spielerisch mit dem Gedanken „was wäre wenn…“ umgegangen wird, in dem geheime Mächte, Geheimgesellschaften die Fäden zum Schaden der Menschen auf diesem Erdball ziehen.

 

Doch schon bald, nachdem ich mich mit der Materie beschäftigt und mich in die einschlägige Literatur eingelesen hatten, wurde mir bewusst, es geht nicht um „was wäre wenn …“, sondern darum „was ist …“. Ich brauchte diese geheimen Mächte gar nicht zu erfinden. Sie existieren nämlich wirklich. Und auch diese übermächtigen, unendlich reichen Familien sind real, und ihre Namen kannte ich schon nach kurzer Zeit, sie stehen in diversen Büchern. Nicht einmal die Mainstreammedien geben sich große Mühe, diese Familien verborgenen zu halten. Zwei von ihnen scheinen eine ganz entscheidende Rolle zu spielen: die Rothschilds und die Rockefellers. Sie haben mich zu la famille in diesem Buch inspiriert. Aber natürlich werden auch noch die Bushs, die Warburgs und die Morgans und noch etliche andere genannt. Über diesen Großen Familien sollen aber noch andere, potentere und ältere Mächte stehen. Die unterschiedlichsten Namen und Begriffe geistern durch Bücher, Zeitungsartikel oder Youtube: Schwarzer Adel, Illuminaten, Weise von Zion - um nur ein paar Beispiele zu nennen. Ich habe ihnen in diesem fiktiven Roman die Bezeichnungen „Bruderschaft der Drachen“ und „Bund der Schlangen“ gegeben.

 

Mein größtes Problem beim Schreiben des Buches aber war der Wettlauf mit der Realität. Die Heldin Jeannette Grashuber sollte schließlich in meiner Konzeption die Welt retten. Dazu musste ich als Autor halbwegs realistische Gefahren aufbauen, die sie dann beseitigen und die geheimen, konspirativen Mächte besiegen konnte. Das Dumme war nur, dass alles, was ich mir als Gefahren für die Menschheit ausgedacht hatte, während der Arbeit an diesem Roman Wirklichkeit wurde. Wirtschafts- und Finanzkrisen lösten sich ab, ein Krieg nach dem anderen wurde nicht nur provoziert, sondern auch mit den fadenscheinigsten Begründungen durchgezogen. Das bislang eherne deutsche Grundgesetz wurde ausgehebelt, Menschenrechte und Demokratie in den westlichen Staaten per Gesetz über Bord geworden. Ja, Worte wie „Menschenrechte“ und „Demokratie“ wurden zu Kampfbegriffen, um feindliche Staaten zu diffamieren und Anlässe zu völkerrechtswidrigen, militärischen Interventionen zu schaffen.

 

Die USA entpuppten sich mehr und mehr als feudalistischer Staat, der von einigen wenigen Familiendynastien regiert wird. Dieser Staat, oder besser diese Familien, streben nach der Hegemonie über die ganze Welt und geben dies auch unverblümt zu. Eine neue Weltordnung ist das Ziel, und dieses Ziel ziert ohne irgendwelche Geheimniskrämerei sogar den Dollarschein. Deshalb wird als „demokratisch“ nur anerkannt, was den USA nützt. Staaten, die sich diesem Diktat nicht unterwerfen, werden als „undemokratisch“ diffamiert – und müssen unter dem Vorwand, man wolle die „Menschenrechte“ schützen, mit Gewalt welcher Art auch immer rechnen. Wobei als das schlimmste aller Verbrechen gilt, den Dollar als Weltleitwährung abschaffen zu wollen.

 

Je mehr ich mich mit der Materie beschäftigte, desto klarer wurde mir, dass die etablierten Massenmedien, die sogenannten Qualitätsmedien, die Bevölkerung schamlos belügen und betrügen. Denn wer besitzt die Medienkonzerne und kann deshalb bestimmen, was die Redakteure und Journalisten schreiben und vielleicht auch denken? Wenn man lange genug bohrt, entdeckt man als Eigentümer die üblichen Verdächtigen. Wie hat schon Dagobert Duck verkündet: „Wer bezahlt, der befielt!“ Aber selbst wenn die Lügen und die Propaganda der Zeitungen, Magazine und Fernsehnachrichten, sprich ihre political correctness, von der Wirklichkeit entlarvt werden, geht man einfach achselzuckend darüber hinweg. Man schämt sich nicht für die bisherige „Berichterstattung“ und hat auch kein schlechtes Gewissen. „Was kümmert mich mein dummes Geschwätz von gestern!“ Wie sich inzwischen herausgestellt hat, sind die meinungsmachenden Journalisten, die „Edelfedern“, nach denen sich die anderen Publizisten richten, allesamt Mitglieder in diversen Organisationen und Clubs. Dort wird der Grundtenor der Berichterstattung abgesprochen. Die gesellschaftliche Anerkennung in diesem Kreis ist den Betroffenen scheinbar wichtiger als alle Leserproteste und Abonnementskündigungen.

 

Die Aufteilung der politischen Welt in „linke“ und „rechte“ Lager verliert inzwischen an Bedeutung. Waren Zeit meines Lebens die sogenannten „Rechten“ die Falken und die „Linken“ traten für den Frieden in der Welt ein – „makepeace not war“ – so sind nun plötzlich die „Linken“ und „Grünen“ die Kriegstreiber (Jugoslawien, Irak, Libyen, Iran, Syrien – ich könnte die Aufzählung noch lange fortsetzen) und die im „rechten“ Lager mahnen wenigstens ab und zu. Wer für den Frieden eintritt, wird sogar allzu leicht in die „rechte“ Ecke gestellt, wenn nicht sogar als „Neonazi“ diskriminiert. Kritische Stimme gegen einen unübersehbaren US-Imperialismus kommen nicht mehr von „Spiegel, „Zeit“ oder „Süddeutsche“, sondern – wenn auch nur sporadisch und sehr behutsam - vom Springerblatt „Welt“. Die Welt scheint wahrlich Kopf zu stehen!

 

Aber noch immer funktioniert das Fallbeil, durch das unliebsame Meinungen und Tatsachen, mit denen sich die Öffentlichkeit nicht beschäftigen soll, eliminiert werden: „rechtsradikal“. Dieser Vorwurf wird nicht mit irgendwelchen Fakten untermauert, beziehungsweise argumentativ bewiesen. Nein, er wird einfach erhoben, und schon ist das Problem gelöst, sind unliebsame Kritiker mundtot gemacht. Selbst für ansonsten vernünftige und kritische Menschen werden dann, ohne dass sie weiter nachdenken oder nach Beweisen für diese Diffamierung fragen, derartige Gedanken und politische Richtungen auf einmal obsolet. Es gibt nicht nur die „verbrannte Erde“, es gibt auch die „verbrannten Gedanken“, und der Vorwurf des „Rechtsradikalismus“ ist der Flammenwerfer.

 

Die Politiker haben im Grunde keine wirkliche Macht. Sie sind lediglich Schauspieler auf einer Bühne. Der Regisseur und der Drehbuchautor aber stehen hinter den Kulissen. Und wie beim Theater werden nur die Akteure, die im Rampenlicht stehen, bejubelt oder ausgepfiffen, auch wenn diese wahrscheinlich meisten nicht einmal das gesamte Drehbuch kennen und nur ihre eigene Rolle gelernt haben. Es gibt in Deutschland ein Gerücht, das sich hartnäckig hält: die Kanzlerakte. Danach soll jeder deutsche Bundeskanzler bei seinem Amtsantritt ein Geheimdokument unterschreiben müssen, in dem er sich verpflichtet, bedingungslos den Wünschen der ehemaligen Siegermächte des Zweiten Weltkriegs Folge zu leisten.

 

 Doch allen Manipulationen in den etablierten Medien zum Trotz ist inzwischen eine Gegenöffentlichkeit entstanden: das Internet. Da gibt es alle Formen der Aufklärung, zum Beispiel Blogs, Kommentare, private Videoaufnahmen usw. Da recherchieren clevere Leute mit großem Zeitaufwand nach Hintergründen, die professionelle Journalisten nicht erwähnen (dürfen?).

 Am faszinierendsten finde ich diese Gegenöffentlichkeit dort, wo sie am wenigsten beabsichtigt war. Alle großen elektronischen Zeitungen und Zeitschriften wie zum Beispiel SPIEGEL ONLINE oder WELT ONLINE bieten ihren Lesern im Internet die Möglichkeit, redaktionelle Artikel zu kommentieren und ihre Meinung zu den angesprochenen Themen zu äußern. Dieses Angebot wird auch kräftig genutzt. Ursprünglich wollte man den Lesern lediglich eine Feedbackmöglichkeit bieten, eine Art elektronischen Leserbrief, und suggerieren, man sei an ihrer Meinung interessiert. Doch diese Leserkommentare haben eine eigene Qualität entwickelt. Sie setzen inzwischen die Meldungen und Artikeln der etablierten Zeitungen ins rechte Licht und bringen die von der gleichgeschalteten Presse verschwiegenen Informationen. Es gibt Kommentar-Anhänge, da stimmt nicht ein einziger Leser dem Artikel des professionellen Journalisten zu. Ja, da wird sich sogar über den Redakteur lustig gemacht, weil der schließlich so schreiben muss, wenn er seinen Job behalten will. Natürlich gibt es auch viele Beiträge von Wichtigtuern, tatsächlichen Rechtsradikalen und Zuschriften unter der Gürtellinie. Dieser Schrott wird dann zum Anlass genommen, um ganz offen alle Beiträge zu zensieren. Und noch eine Methode gibt es, um unliebsamen Analysen und Meinungen lächerlich zu machen, einen weiteren Totschlag- Begriff: „Stammtisch“. Da wird über die „Lufthoheit über den Stammtischen“ schwadroniert und per se ist schon mal alles, was eine Mehrheit vertritt, suspekt.

 

 Nur haben seltsamerweise diese „Stammtisch“-Stimmen mit ihren Prognosen stets Recht behalten. Der gesunde Menschenverstand, der sich hier äußert, auch wenn niemand auf ihn hört und obgleich die entsprechenden Rubriken eigentlich noch immer offiziell nur zum „Dampfablassen“ eingerichtet sind, macht Mut. Es gibt eben doch viele Leute, die die Ränkespiele der Mächtigen und die Verdummung durch die etablierten Medien durchschauen. Sie alle sind nur leider hilflos und ohnmächtig, womit sich die Thesen meines Romans wieder bestätigen.

 

 Für die herrschenden Eliten gilt eben der Grundsatz: vox populi est vox bovi. Aber in einer tatsächlichen Demokratie darf die Stimme Volkes nicht als die Meinung des Rindviehs abgetan werden. Doch das stört unsere Politiker und Meinungsmacher wenig. So wurde der Kanon der Totschlagvokabeln inzwischen sogar noch um einen weiteren negativen Begriff erweitert: „populistisch“. Obgleich es doch eigentlich absurd ist, dass in einem Staatswesen, das sich demokratisch nennt, Entscheidungen, die den Mehrheitswillen des Volk berücksichtigen, mit Schimpf und Schande denunziert werden.

 

In allen nicht offiziellen Kommentaren wird immer wieder gefragt, weshalb die Politiker so dumme und schädliche Entscheidungen treffen. Aber zumindest die führenden Politiker sind nicht dumm und wissen genau, worum es geht. Doch viele von ihnen sind auf die eine oder andere Weise mit „Leichen im Keller“ erpressbar und natürlich sind sie, und das ist eben menschlich, auch korrumpierbar. Deshalb ziehen die meisten Politiker die ihnen - von wem auch immer - aufgetragenen Entscheidungen ohne Rücksicht auf Verluste durch, versuchen dies aber der Bevölkerung als positive, alternativlose Maßnahmen darzustellen; schließlich wollen sie wieder gewählt werden. Und das Schlimme ist: sie werden auch wieder gewählt.

 

Meine Fantasie wurde also von der Wirklichkeit rasch übertroffen. Die Realität schlägt die Fiktion eben um Längen. Es wurde mir klar, wenn es um die Existenz von tatsächlichen konspirativen Zusammenschlüssen geht, bleiben Verschwörungs-“Theorien“ unzulänglich. Dabei sind die Organisationen mit deren Hilfe die erwähnten Dynastien ihre Ziele verfolgen bekannt: Bilderberger, Trilaterale Kommission, Skulls and Bones, Atlantik-Brücke und.. und.. und..  Doch wahrscheinlich sind auch all diese Organisationen nur die Spitze des Eisbergs, und die noch Mächtigeren und ihr Wirken bleiben wie schon oben ausgeführt im Dunkeln.

 

So fiktiv ist das Buch also nicht. Nur im zweiten Teil des Buches habe ich mit den „Drachen“ und „Schlangen“ die Wirklichkeit zu übertrumpfen versucht. Aber inzwischen bin ich skeptisch, ob es nicht doch diese geheimen, seit Jahrtausenden wirkenden Mächte gibt. Sie heißen wahrscheinlich anders und auch ihren Einfluss habe ich noch unterschätzt.

 

Nein, ich leide nicht an Paranoia! Eher leiden die Kritiker der „Verschwörungstheorien“ an Wahrnehmungsstörungen oder wollen sich ihr Bild von einer Welt, in der alles mit rechten Dingen zugeht, nicht zerstören lassen. Wer zum Beispiel trotz aller Gegenbeweise noch immer glaubt, dass 9/11 lediglich das Werk von ein paar jungen Fanatikern war, dem ist eben nicht mehr zu helfen.

 

Alles, was ich schreibe, ist von jeder Frau und jedem Mann überprüfbar. Man muss nur aufmerksam das Geschehen in der Welt verfolgen und darf sich nicht vom gleichgeschalteten Mainstream das Gehirn vernebeln lassen. Das Internet bietet ausreichend Möglichkeiten, sich über die tatsächlichen Sachverhalte zu informieren und sich aus der Gängelung der kontrollierten Massenmedien zu befreien. Sapere aude - Habe Mut, dich deines eigenenVerstandeszu bedienen!

 

Aber eine letzte einschränkende Bemerkung ist mir doch sehr wichtig: Bei aller Sensibilität für verborgene Zusammenhänge und die Existenz geheimer Mächte gilt es dennoch, das Misstrauen gegenüber Spinnereien und politischem Sektierertum und gefährlichen antidemokratischen Strömungen nicht zu verlieren.

 

Trotz all dieser deprimierenden Einsichten sollten wir es dennoch mit der Heldin des Romans, Jeannette Grashuber, halten. Sie hat die Hoffnung nie verloren und auch niemals aufgeben, für eine bessere Welt und gegen die Interessen der Mächtigen einzutreten.

 

 

   

 

Von der Fragwürdigkeit aller wissenschaftlichen Erkenntnis

 

Unser gesamtes Wissen über diese Welt, über die Natur, einschließlich der Naturgesetze, sind nur Hypothesen. Auch die sogenannten absoluten Wahrheiten, die sogenannten Tatsachen, alle Erklärungen die wir Menschen abgeben, sind im besten Fall Theorien.

 

Wissenschaft ist immer nur ein Spekulieren, der Versuch eine plausible Erklärung zu finden. Wir wissen aber niemals, ob diese „plausiblen“ Erklärungen auch stimmen. Alle Erkenntnisse und alle Welterklärungen (von Physik bis Religion, von Archäologie bis Astronomie) sind nur temporär gültig. (siehe Karl Popper)

 

Die gefundene unverbrüchliche Wahrheit kann sich morgen schon als völlig falsch erweisen.

Es gab bisher keine Erkenntnisse und Erklärungen die in der Menschheitsgeschichte für immer standgehalten hätten. Diese Geschichte zeigt eben, dass nichts, was der Mensch zu wissen glaubt, auf Dauer gültig ist. Deshalb ist jede wissenschaftliche Auseinandersetzung, die sich nicht auf Sachargumente konzentriert, jede Diffamierung des Gegners, er sei unwissenschaftlich, jedes Beharren auf den eigenen Einsichten, auch wenn sie widerlegt sind, im Grunde nur Eitelkeit.

Beinahe alle Wissenschaftler bildet sich ein Bild von der Welt und setzt dieses dann für absolut. Genau das aber schafft keinen Erkenntnisgewinn für die Menschheit, sondern verhindert ihn.

 

Was wir brauchen, ist die sokratische Einsicht, dass wir im Grunde nichts wissen, ja eigentlich gar nichts wissen können. Ganz im Sinne von Platons Höhlengleichnis machen wir uns stets nur ein Bild von der Welt oder besser ein Abbild. Und doch verteidigen wir es erbittert, nötigenfalls sogar mit Gewalt. Wir bekämpfen jeden, der die angeblichen Gesetzmäßigkeiten und Welterklärungen, die wir für gefunden zu haben glauben, kritisiert. Dabei wird mit einer Erbitterung und Rücksichtslosigkeit gekämpft, als gelte es das eigene Leben zu verteidigen.

 

Und dann gibt es noch den Wissenschaftsbetrieb. In ihm ist die Anerkennung des vorherrschenden Dogmatismus Voraussetzung für jede Karriere, denn natürlich hat nur der eine Chance auf einen Lehrstuhl, der seinem Vorgänger nicht widerspricht, sondern dessen (wahrscheinlich) irrige Thesen weiter ausbaut und vertritt. Bemerkenswert ist, dass viele Wissenschaftler nach ihrer Emeritierung oder Pensionierung ganz andere Theorien vertreten, als während ihres Berufslebens. Auf einmal wagen sie zu kritisieren und zu hinterfragen.

 

Aktuelle Beispiele sind die Evolutionstheorie, die Klimaerwärmung, die Relativitätstheorie, das Impfdogma, die Krebstherapie, der Gender-Wahnsinn, die Geldtheorie, der Bau der Pyramiden, um nur ganz spontan einige der fragwürdigsten Hypothesen zu nennen, die als allgemein anerkannte, unumstößliche Wahrheiten gelten und in den Schulen gelehrt werden.  

 

Greifen wir ein Beispiel heraus: 

 

Die Evolutionstheorie - Jeder der anzweifelt, dass die Evolutionstheorie die Entstehung des Lebens und die Entwicklung der Arten erklärt, gilt als Verfechter der biblischen Schöpfungsgeschichte und wird lächerlich gemacht. All die Legionen von wissenschaftlichen Büchern, die systematisch nachweisen, dass das Leben auf dieser Erde nicht auf die primitive Art und Weise, wie es die Evolutionstheorie behauptet, entstanden sein kann, werden ignoriert oder als Kreationismus gebrandmarkt. Allen Argumenten, die nachweisen, dass die Evolutionstheorie nicht als allumfassendes Erklärungsnmodell taugt, wird einfach ein unendlicher Zeitraum entgegengesetzt, der dann schon irgendwie jede Art von Zufall zulassen soll. 

Dabei kennen wir nicht einmal den Unterschied zwischen Leben und Tod. Was passiert tatsächlich, wenn ein Lebewesen stirbt? Sicher seine Lebensfunktionen werden eingestellt - aber warum? Oder betrachten wir das Gegenteil, die Entstehung von Leben. Wenn das Leben auf diesem Planeten durch Zufall in der Ursuppe entstanden sein soll, so fragt man sich doch, warum es der Wissenschaft mit all ihren Möglichkeiten bisher nicht gelungen ist, eine lebende Zelle herzustellen. Alle Manipulationen an Lebewesen, jede Genmanipulation setzt schon existierendes Leben voraus.

 

Wäre es nicht ganz einfach ehrlicher, wenn sich die sogenannten Wissenschaftler zu der Aussage durchringen könnten: Wir wissen es nicht! Wir wissen nicht, wie das Leben entstanden ist, wir wissen nicht, wie sich die Arten entwickelt haben, wir wissen ganz einfach gar nichts - aber wir bemühen uns ehrlich um neue Kenntnisse. Vielleicht werden wir die Wahrheit nie erfahren, aber wir sind so bescheiden, dies zuzugeben und verkünden nicht aller Welt und ganz besonders nicht den Kindern in der Schule, was wir uns mit unserem kleinen Geist ausgedacht haben und verteufeln jeden, der uns nicht glaubt oder sogar unsere Hypothesen widerlegt.

Natürlich können hier nicht in wenigen Sätzen fundamentale Theorien widerlegt werden. Das ist auch nicht die Absicht dieser Ausführungen. Es geht darum, Misstrauen gegen Thesen zu erzeugen, die in erster Linie deshalb als Wahrheit angesehen werden, weil man sie mit "wissenschaftlicher" Autorität ununterbrochen wiederholt und weil die Massenmedien sie propagieren. Die Zeit der Aufklärung ist ganz offensichtlich an der angeblichen Wissenschaft vorübergegangen - oder besser: die kirchlichen Dogmen wurden durch sogenannte wissenschaftliche, ebenso fragwürdige Dogmen ersetzt. 

 

Natürlich wir dieses Wissenschaftssystem von den Mächtigen genutzt und gepflegt. Es wird mit Stiftungen, Stipendien und Lehrstühlen am Leben erhalten.  Man baut wissenschaftliche Autoritäten auf mit dem Ziel, die Menschheit zu reglementieren und zu beherrschen. Jede Theorie, jede scheinbar unumstößliche wissenschaftliche Erkenntnis, hat nämlich auch eine politische Dimension.  

 

Es macht deshalb Sinn, bei jeder dieser längst mit guten Argumenten und Beweisen widerlegten Theorien, die aber als unangreifbar gelten, zu fragen, wem sie nützen und warum sie so trotzig verteidigt werden.

 

Bei den gefundenen Antworten werden uns die Augen übergehen und der Atem stocken!

 

H.N.

 

 

 

                

 

 

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